Vor 2002 Jahren wurde die Idee geboren, eine Weinkönigin als Botschafterin der Winzerinnen und Winzer am Eschnerberg zu suchen. Der heutige Ehrenpräsident Arnold Hoop verkaufte Christina Eggimann-Goop (Tochter des heutigen Präsidenten Norbert Goop) sehr erfolgreich diese Idee, und legte mit der 1. Weinkönigin der Winzer am Eschnerberg den Grundstein für eine lange Tradition.
Heute kann der Verein auf eine lange Reihe an Weinköniginnen zurückblicken. Damals setzte sich der Vorstand das Ziel jedes 2. Jahr am Unterländer Winzerfest eine neue Weinkönigin zu präsentieren. Was zu Beginn vermeintlich einfach aussah, musste im Laufe der Zeit einmal sogar durch einen kreativen Weg sichergestellt werden. Auslöser war der Umstand, dass 2013 keine der Töchter der Winzer zur Verfügung stand.

Der Vorstand staunte nicht schlecht, denn auf das Liewo-Inserat mit der Bitte sich für ein Casting zur Weinkönigin zu bewerben, meldeten sich 3 Frauen. Was aus einer Weinlaune entstanden war, musste umgesetzt werden. Wie angekündigt wurde nebst den 3 Bewerberinnen auch die Presse eingeladen. Beim unter grosser Geheimhaltung durchgeführten Casting wurden den Bewerberinnen Fragen zu Motivation, zum Weinanbau und zum Lieblingswein gestellt und auch ein Probeinterview wurde gedreht.
Damals wie heute galt es die Wahl geheim zu halten, denn erst am Winzerfest wird feierlich bekannt gegeben, wer die nächste Botschafterin der Winzer am Eschnerberg und somit für 2 Jahre Weinkönigin sein darf.
Das Aufgabengebiet der Weinkönigin der Winzer am Eschnerberg beschränkte sich im Wesentlichen auf das Rheintal. Teilnahme am Tag der offenen Weinkeller anfangs Mai, beiwohnen der Urbans Feier, welche zu Ehren des Schutzpatrons der Winzer jeweils am 25. Mai stattfindet, Teilnahme am Winzerausflug und dem Rebumgang und Wahl oder Verabschiedung jeweils am Winzerfest. Im Herbst Teilnahme am Jahrmarkt in Eschen und zum Jahresende noch die Teilnahme am Degustationsessen, welches jedes Jahr in
einem anderen Unterländer Restaurant den Abschluss der Aktivitäten darstellt. Parallel wurden je nach Zeitbudget noch Anlässe der anderen Weinbauvereine in Liechtenstein, Graubünden und St. Gallen besucht. Erst mit der Gründung des Weinbauverbandes Liechtenstein erweiterte sich das Spektrum der Aufgaben. Christina Näscher, 10. Weinkönigin der Winzer am Eschnerberg, wurde bereits zweimal in die Westschweiz
eingeladen und durfte dort an Weinveranstaltungen liechtensteinischen Wein präsentieren.
